ESC …

… nein nicht Escape [äskappe] sondern „Eurovision Song Contest“. Ja, das Jahr hat noch gar nicht so richtig begonnen, da kommen schon die ersten Ereignisse.

Sonst war der Bundesvision Songcontest von Herrn Raab eine tolle Einstimmung, jedoch war es dieses Jahr wirklich brutal schlecht. Nicht unbedingt von den Beiträgen, aber viel mehr vom Sound. Es scheint so, als wenn Pro7 tatsächlich zum Praktikanten TV wird.

Naja nun dürfen bald wieder die Profis ran. Vom 20. Mai bis 24. Mai finden die Wettbewerbe statt. Das beste ist natürlich das Finale am 24. Mai. Die gute Nachricht: Trotz der Ausschreitungen in Beldgrad und Serbien soll der ESC stattfinden.

Am 6. März wird sich Deutschland für einen Kandidaten entscheiden. Dieses Jahr stehen fünf Kandidaten zur Auswahl:

  1. Carolin Fortenbacher
  2. Cinema Bizarre
  3. Marquess
  4. No Angels
  5. Tommy Reeve

Da bin ich ja mal gespannt. Mehr Infos unter www.eurovision.de

Doch zunächst mal der Grund, warum wir dieses Jahr in Belgrad sind:

Marija Serifovic – Molitva

Ich hätte ja gerne die Version von der ARD gehabt, denn der Kommentar von Peter Urban ist grandios.

Wo ich schon mal auf YouTube bin, hier eine Auswahl meiner liebsten Beiträge beim ESC:

Ein Highlight sind gleich zu Beginn die Eröffnungssequenzen.


Dies ist die Eröffnung von 1995 in Irland. Seit dem werden diese Sequenzen immer aufwendiger. Nett finde ich auch immer wieder die Begrüßung, die meistens in drei Sprachen stattfindet. Aber die beste Eröffnung ist diese hier:
Ich empfehle die Anlage oder die Lautsprecher mal richtig aufzudrehen!

Schweden 2000. Was für eine Eröffnung. Kurz und knackig!

Nun was dann folgt ist allen klar. Alle qualifizierten Teilnehmer präsentieren ihren Song. Mal gut, mal schlecht aber meistens unterhaltsam. Eigentlich ist auch fast immer etwas für jeden dabei. Seit Finnland gewonnen hat wohl auch mehr Rock bzw Hardrock … Ich selbst sehe den Grand Prix, wie ich ihn nenne, schon seit 1992 und mir sind die Iren die liebsten, denn für sein eigenes Land kann man nicht stimmen.

Nach dem alle gesungen haben, kommt die Zwischensequenz. Oft wird dann der Gewinner des letzten Jahres präsentiert oder eine besonderer Act des Gastgebers tritt auf. Die einzige zwischen Sequenz die mir in Erinnerung geblieben ist, ist von 1994.

Von diesen Minuten an war Riverdance in Europa bekannt. Jean Butler, die Tänzerin, hat mit Michael Flatley, kein Scherz, er ist es wirklich, diese Choreografie entworfen, aus der dann auf Grund des ernormen Erfolges dieses Auftrittes eine ganze Show auf die Beine gestellt wurde. Ich war jedenfalls von ihr gefesselt 😉

Wenn die Zwischensequenz beendet ist, kommt der wohl schlimmste Part der Sendung. Die Vergabe der Punkte. Tja und am Ende haben wir dann wohl einen Gewinner… ich hoffe, dass es dieses Jahr etwas interessanter wird in Bezug auf die Punkte Vergabe der Osteuropäer.

Diese Songs haben mir über die Jahre gefallen:

1980: Johnny Logan – What’s another year

1987: Johnny Logan – Hold me now

1992: Linda Martin – Why me

1993: Niamh Kavanagh – In Your Eyes

1994: Friderika – Kinek Mondjam El Vetkeimet

1996: Eimear Quinn – The Voice

1998: Guildo Horn – Guildo hat euch lieb

2000: Olsen Brother: Fly On The Wings Of Love

2002: Jessica Garlick – Come back

2004: Max Mutzke – Can’t wait until tonight

2006: Texas Lightning – No no never

Und weil ein Kumpel immer noch sauer ist, weil Kate 2006 schon im Halbfinale gescheitert ist:
2006: Kate Ryan – Je t’adore

2007: Sopho – Visionary Dream

Ich empfehle übrigens die Preview auf dem dänsichen Fernsehen. Es handelt sich um eine Koproduktion aller skandinavischer und dem finnischen Fernsehsender der EBU. Besonders die Kommentare stimmen auf den Grand Prix ein.

Alle weiteren Infos findet Ihr hier: www.eurovision.tv

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3 Antworten zu ESC …

  1. Narana schreibt:

    Nun endlich auch für Dich Semesterferien? Schön, dass Du wieder da bist, wie isses gelaufen?

    Grand Prix, jaja, aber irgendwie schon seit Jahren (oder Jahrzehnten?? Oh weh!) nicht mehr mein Thema. Ist auch ein krasser Gegensatz zu der Musik, der ich derzeit „verfallen“ bin 😉

  2. Christoph schreibt:

    Joa hat lange gedauert, gell?

    Naja die Musik vom Grand Prix ist doch eher zeitlos 😉

  3. istschonzeit schreibt:

    das ist ja mal ein Beitrag. Wow. Ausführliche Recherche. Mal sehen ob Stevie beim Lesen Tränen in den Augen hat, weil du an ihn denkst.

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